Allein in Deutschland werden schätzungsweise 50 Millionen männliche Küken an ihrem ersten Lebenstag getötet, meist durch Begasung mit Kohlendioxid. Das brutale Häckseln der lebenden Tiere, das umgangssprachliche Kükenschreddern, ist ebenso gängige Methode – jetzt sogar mit juristischem Freibrief.

Katzenrettung am EFZNAnfang September 2015 wurden fünf Katzenkinder aus Wasserrohren am Goslarer Energieforschungszentrum (EFZN) gerettet - mit Hilfe der Feuerwehr, einem Kamera-Roboter und unerwartet viel Geduld.

Foto mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Tierschutzbund e.V.Man sieht das Zirkus-Plakat, und die Kinderaugen beginnen zu strahlen. Es macht ja auch Freude zu sehen, wie die warmherzigen Dickhäuter Kunststückchen vorführen. Doch wie viel Spaß macht das den Elefanten? Unsere Jugendgruppe bezieht eindeutig Stellung und bittet: meiden Sie Zirkusse mit Wildtieren!

KampfhundsteuerMit großer Mehrheit hat der Goslarer Rat am 12. Mai für eine neue Hundesteuer-Satzung gestimmt. Trotz massiver Kritik behält diese Satzung eine Liste von bestimmten (Kampf-)Hunderassen, die von vornherein als gefährlich gelten. Das bedeutet: Halter jener gelisteten Hunderassen müssen nun entweder durch einen teuren Wesenstest selbst die Ungefährlichkeit ihre Hunde nachweisen, oder aber den erhöhten Steuersatz stillschweigend akzeptieren.

Nach Protesten aus der Bevölkerung, unserem Offenen Brief an den Oberbürgermeister Dr. Junk und einem mit unserer Zusammenarbeit ausgearbeiteten Ratsantrag auf Modifizierung der Hundesteuersatzung bewegt sich nun der Rat der Stadt Goslar. Jedoch ist aus unsere Sicht die vorgesehene Änderung der Satzung dahingehend, dass nur ein Wesenstest eine erhöhe Steuer verhindern kann, grundsätzlich weiterhin für Tier und Mensch unfair und nicht zielführend.

Die Stadt Goslar verlangt höhere Steuern für Kampfhunde - eine Steuer, die gegenüber den Tieren und Tierhaltern eine Farce ist, meinen wir. Sabine Reichardt, 2. Vorsitzende unseres Tierschutzvereins, nimmt zur dieser Steuer in einem offenen, an den Oberbürgermeister gerichteten Brief Stellung.
Update: Dr. Oilver Junk hat umgehend geantwortet; seine Reaktion lesen Sie unterhalb des Beitrages.

Tierschutz in UrlaubsländernAuf Speisekarten finden sich exotische „Spezialitäten“, mancherorts werden Tiere zur Belustigung des Publikums vorgeführt, gequält und sogar getötet: im Ausland kommen Urlauber oft mit unterschiedlichsten Tierschutzproblemen in Berührung, nicht selten ohne es überhaupt zu ahnen.

Unser Tierschutzverein hat sich zum Thema freilaufende Katzen an die Städte Goslar, Langelsheim, Lutter und Seesen gewandt. Mit unserem Schreiben beantragen wir die Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen nach Vorbild der Stadt Paderborn. Den genauen Wortlaut der an die jeweiligen (Ober-)Bürgermeister gerichteten Schreiben sowie dessen Antwort stellen wir auf unserer Website zur Ansicht zur Verfügung.