Vermittlungspaten für HundeUnsere ehrenamtlichen Hunde-Paten helfen den Tieren dabei, sich optimal auf das künftige neue Zuhause vorzubereiten. Die Erfolge dieser Arbeit sind offensichtlich - meist lässt sich rasch eine positive Veränderung im Verhalten der Hunde beobachten. Und eine willkommene Abwechslung vom seinem stressigen Tierheimalltag ist es für den Hund obendrein.

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe für die Abgabe eines Tieres, aber immer stellt es für den Hund ein Trauma dar, aus seiner gewohnten Umgebung und Familie in ein Tierheim zu kommen. Nicht selten rücken dann Verhaltensauffälligkeiten, die sich vorher vielleicht nicht ausgeprägt zeigten, in den Vordergrund. Der Hund, der einst nur etwas unsicher war, wird plötzlich zum Angstbeißer, da ihn die Haltung im Tierheim schlichtweg überfordert; der Hund, der einst nur ab und an mal bellte, wird mit der Zeit im Heim zum notorischen Dauerkläffer. Diese Eigenschaften erschweren eine Vermittlung natürlich zusätzlich.

Aufgabe unserer Hunde-Paten ist es nicht, den Hund perfekt auszubilden, sondern den Hunden das Leben im Tierheim so angenehm wie möglich zu machen und sie zugleich optimal auf ein neues Zuhause vorzubereiten. Unter Anleitung einer Hundeerziehungsberaterin arbeiten die Paten nach dem Prinzip des ‚Natural Dogmanship‘ mit dem Ziel, die Kommunikation des Hundes zu verstehen, beziehungsorientiert mit ihm zu arbeiten und ihn sinnvoll und artgerecht zu beschäftigen. Die Tiere sollen sinnvoll ausgelastet werden, die gängigen Grundkommandos lernen, vernünftig an der Leine laufen und wieder eine Beziehung zum Menschen aufbauen.

Jeder Pate bekommt einen Hund zugewiesen, mit dem er möglichst zweimal die Woche intensiv arbeitet bzw. Wohlfühlzeit verbringt. So kann er auf ein Leben nach dem Tierheim vorbereitet werden, mit allem, was dazu gehört, beispielsweise Grundgehorsam, Autofahrten, Stadtbesuche. Nach Anleitung der Hundetrainerin wird mit jedem Hund individuell gearbeitet und dabei versucht, eine Beziehung zwischen dem Menschen und dem Tier aufzubauen.

Einmal im Monat findet eine so genannte „Patenschulung“ statt, bei der jeder Pate das bisher Erarbeitete mit „seinem“ Hund vorstellt und schildert, was gut läuft und wo es eventuell Probleme gibt. Zusammen mit der Hundetrainerin werden Lösungen entwickelt, die für Hund und Paten gut umsetzbar sind. Im Laufe der Zeit kennt der Pate seinen Hund ziemlich genau, kann potenziellen Interessenten Wissenswertes aus eigener Erfahrung mitgeben und unterstützt so das Tierheim-Team maßgeblich bei der Vermittlung.

Ziel dieses Konzeptes ist es nicht, einen vollständig ausgebildeten Hund zu vermitteln – das kann ein Tierheim nicht leisten – sondern den Hund optimal zu versorgen, zu beschäftigen und ihm eine wichtige Bezugsperson neben dem Tierheim-Team zu geben, bis sich ein neuer Besitzer findet.

Hundepate werden

Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, selbst eine ehrenamtliche Hundepatenschaft zu übernehmen, melden Sie sich in unserem Tierheim. Als Pate sollte man seinen Patenhund möglichst zwei bis drei Mal pro Woche betreuen können. Die Zusammenführung des Hunde-Paten-Teams nimmt das Tierheim-Personal vor, damit Tier und Mensch möglichst gut zusammen passen.

Aus Versicherungsgründen ist eine Mitgliedschaft in unserem Tierschutzverein für die freiwillige Mitarbeit erforderlich. Und Hundeerfahrung ist sicherlich von Vorteil. Für alle weiteren Fragen stehen Ihnen unsere Tierheim-Mitarbeiter gerne zur Verfügung.

Geht ein gemeinsamer Lebensweg mit dem vierbeinigen Freund zu Ende, stellt sich besonders älteren Menschen häufig die Frage, ob die Anschaffung eines neuen Tieres machbar ist, um noch einmal Leben in die stille Wohnung zu bringen, einen zuverlässigen Begleiter für die Spaziergänge zu haben und das Leben weiterhin mit einem Partner mit vier Pfoten zu teilen. „Was wird aus unserem Hund, wenn wir krank werden, wenn wir uns nicht mehr um ihn kümmern können? Was geschieht mit ihm, wenn der Tod uns trennt?“ - Diese und ähnliche Fragen bringen ältere Menschen oft in Entscheidungsnot, sich noch einmal für ein Haustier zu entscheiden.

In dieser Situation möchte unser Tierschutzverein älteren Menschen helfen, unbeschwerter in die Zukunft schauen zu können. Wir helfen dabei, einen passenden Partner für unsere älteren Tierfreunde zu finden und zu vermitteln. Die Umsetzung dieser Idee wird vom Gedanken der Patenschaft getragen: Tierfreunde erklären sich bereit, Tiere aus dem Haushalt älterer Menschen bei sich aufzunehmen, wenn diese wegen Krankheit oder gar Tod ihres Halters nicht mehr versorgt werden können. Der Tierschutzverein bemüht sich dann, die Tiere von dort an ein bleibendes Zuhause zu vermitteln. Tierfreunde, die sich ein Tier wünschen, sich wegen ihres fortgeschrittenen Alters aus Vernunftgründen diesen Wunsch nicht erfüllen möchten, können sicher sein, dass für ihr Tier gesorgt ist, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr dazu in der Lage sind. Vorraussetzung für die Seniorenvermittlung ist lediglich, dass das vermittelte Tier aus einem Tierheim stammt.

Interesse?

Falls Sie sich von diesem Angebot angesprochen fühlen, können Sie sich unserer Dokument zur Vermittlungsanfrage herunterladen.

Wenn Sie sich zur Anschaffung eines Tieres entschlossen haben, freuen wir uns ganz besonders, dass wir Sie auf unserer Website begrüßen dürfen. Denn unsere Heiminsassen suchen alle ein liebevolles Zuhause - geben Sie ihnen eine neue Chance!

Unsere Tiere sind in der Regel entwurmt, geimpft und gegen Parasiten behandelt. Katzen werden mit Eintritt der Geschlechtsreife grundsätzlich kastriert, egal ob männlich oder weiblich. Bei Jungkatzen wird eine spätere Kastration vertraglich festgehalten. Alle Katzen und Hunde sind mit einem Chip versehen.

Bei der Abgabe unserer Tiere erheben wir eine Schutzgebühr. Je nach Alter des Tieres, Rasse und den tierärztlichen Aufwendungen kann diese differieren. Bei jedem vermittelten Tier erfolgt eine Nachkontrolle durch uns oder bei einer überregionalen Vermittlung von einem beauftragten Tierschutzverein. Diese Kontrollen sind notwendig, um das Wohlergehen unserer Schützlinge zu sichern - bitte haben Sie Verständnis dafür.

Unsere Tiere

Unterkategorien

Erlauben Sie uns ein paar einleitende Worte: die Anschaffung eines Hundes muss gut überlegt sein. Je nach Größe und Rasse werden Hunde bis zu 16 Jahre alt, in seltenen Fällen sogar noch älter. Während dieser langen Zeit tragen Sie die Verantwortung für das Wohlergehen des Tieres. Die tägliche Fütterung und Pflege, regelmäßige Tierarztbesuche, eine Versicherung und die zu entrichtende Hundesteuer verursachen Kosten, die in jeder Lebenslage von Ihnen bestritten werden sollen. Vielleicht müssen Sie bei Erziehungsproblemen sogar eine Hundeschule besuchen. Zudem braucht jeder Hund, und sei er noch so klein, seinen Auslauf bei Wind und Wetter. Und nicht zu vergessen sind die Schmusestunden, denn sie sind für eine Hundeseele sehr wichtig.

Und noch was: nicht jeder Hund ist so entzückend wie Lassie und intelligent wie Kommissar Rex. Aber dafür hat er vielleicht ganz andere Werte, die man nicht gleich auf dem ersten Blick erkennt. Sehen Sie bitte nicht nur auf das äußere des Tieres, schauen Sie vor allem in seine Seele.

Vermittlung von Tierheim-Hunden an Senioren

Mit einem besonderen Vermittlungskonzept helfen wir älteren Menschen, das Leben trotz fortgeschrittenen Alters ohne große Sorgen weiterhin mit einem Partner mit vier Pfoten teilen zu können.

 

Bei der Abgabe eines Hundes aus dem Tierheim an den neuen Besitzer fällt eine Gebühr an; bitte beachten Sie dazu unsere Gebührenordnung.

KatzenVon jung bis alt, männlich wie weiblich, Schmusekater oder Mäusejäger - in unserem Heim ist sicherlich für jeden "Dosenöffner" die richtige Samtpfote dabei, gelegentlich sogar die eine oder andere Rassekatze. Alle unsere Katzen sind geimpft und ab dem entsprechenden Alter kastriert.

Katzen haben ihren eigenen Charakter und lassen sich nur schwer erziehen. Sie können bis zu 20 Jahre oder älter werden. Über diesen langen Zeitraum werden viele Tierarztbesuche anfallen, denn die Katze muss regelmäßig geimpft, entwurmt und untersucht, ab dem 6. Lebensmonat kastriert werden. Streicheleinheiten und Spielstunden gehören zum täglichen Rhythmus, wenn der Stubentiger alleine gehalten wird. Zudem reagieren Katzen sensibel auf Veränderungen in ihrer gewohnten Umgebung, was sich u.U. in Form von Unsauberkeit, Streunen, Aggression oder Magen-Darm-Störungen zeigt. Bedenken Sie diese Aspekte bei der Anschaffung einer Katze.

Bei der Abgabe einer Katze aus dem Tierheim an den neuen Besitzer fällt eine Gebühr an; bitte beachten Sie dazu unsere Gebührenordnung. Verwilderte (natürlich kastrierte) Katzen und Kater (erwachsene Tiere) werden unentgeltlich an Bauern- oder Pferdehöfe abgegeben.

Die nachfolgende Liste kann natürlich nur eine Auswahl unserer Tierheim-Katzen sein. Wenn Sie sich für eine Katze interessieren, kommen Sie am besten einfach ins Tierheim und schauen Sie sich unsere Tiere persönlich an.

  

Man sollte die Kosten und den Zeitaufwand für die kleinen Hausgenossen nicht unterschätzen. Spezialfutter und Zubehör für Nager und Vögel kann sehr teuer sein. Exoten bedürfen der besonderen Pflege und sind entsprechend aufwendiger in der Haltung. Informieren Sie sich bitte vor der Anschaffung solcher Tiere, wie sie zu versorgen sind und welche Kosten entstehen.

Bei der Abgabe eines Kleintieres an einen neuen Besitzer behalten wir eine geringe Schutzgebühr ein, die sich nach Alter und Art des Tieres richtet.

Zur Zeit befinden sich im Tierheim:

  • 5 Zwergkaninchen

  • 2 Widderzwergkaninchen

Folgende Fundtiere befinden sich aktuell in unerem Tierheim. Wer vermisst sie? Wer kann - insbesondere bei ausgesetzten Tieren - Angaben zum möglichen Besitzer machen? Falls Sie ein Tier wiedererkennen, melden Sie sich unter 05321-40044.

Übrigens: die Aktualisierung der Fundtier-Übersicht auf unserer Facebook-Seite erfolgt meist rascher als auf unserer Website. Falls Sie Ihr Tier vermissen, schauen Sie bitte auch dort vorbei. Ein eigener Facebook-Account ist dafür nicht notwendig.