Mit der Aufnahme eines Fundtiers in unser Tierheim durchläuft der Hund oder die Katze - der Ablauf ist bei beiden Tierarten nahezu identisch - eine Reihe von Maßnahmen. Erst nachdem allen nötigen Behandlungen erfolgreich durchgeführt wurden, kann das Tier vermittelt werden. Häufig läuft nicht alles reibungslos; oft haben gerade Fundkatzen schwerwiegendere Probleme, die tierärztlichen Behandlungen dauern dann länger.

Den gewöhnlichen Ablauf bei der Unterbringung eines Fundtiers haben wir nachfolgend zusammengefasst:

  • Unterbringung in Zwinger oder Quarantänebox
  • Versorgung mit Futter und Wasser
  • Behandlung mit Wurmkur und Flohmittel (eigenverantwortlich durch die Tierheim-Mitarbeiter)
  • Erstuntersuchung durch Tierarzt, ggf. Einsetzen eines Mikrotransponderchips, evtl. anderweitige medizinische Versorgung (Verletzungen, Schnupfen, etc.)
  • Kastration (bei Katzen/Katern ein Muss, bei Hunden individuell unterschiedlich)
  • bei Katzen Blut-Test auf FIV und Leukose
  • teilweise Bluttest wegen des Alters
  • teilweise Zahnsanierung wegen des Alters
  • Impfung zweimalig im Abstand von vier Wochen für einen stabilen Impfschutz