Das Kastrationsprojekt für freilebende Hauskatzen wird vom 1. November bis 15. Dezember 2018 weitergeführt. Tierschutzvereine und Privatpersonen können aufgefundene/zugelaufene freilebende (verwilderte) Hauskatzen, die sich keinem Besitzer zuordnen lassen, kostenlos von einem Tierarzt kastrieren lassen.

Der Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. begrüßt die des Bundesrates in dem der Antrag von Niedersachsen (sowie die Anträge aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz), die Fortsetzung der Tierquälerei zu verlängern und mit der Lokalanästhesie eine weitere Tierquälerei einzuführen, keine Mehrheit erhalten hat.

Sorgenfall Whitey: Umzug in ein neues Zuhause!Nach einem langen Leidensweg konnte unser Kater Whitey am 23. September 2018 endlich in ein neues Zuhause umziehen!

Arko Nr. 11Die elfte Ausgabe unseres Tierschutz-Magazins ARKO ist fertig. Unter anderem befassen wir uns mit der neuen Kastrationspflicht für Goslarer Katzen, lassen uns bei der Fundtier-Aufnahme hinter die Kulissen schauen, warnen vor giftigen Alltagsdinge für Katzen und berichten über die Rehkitzrettung mit Drohnen der NABU Kreisgruppe Goslar.

Sommerfest 2018Auch in diesem Jahr fand unser traditionelles Sommerfest im Tierheim an der Clausthaler Straße statt - und wurde erneut sehr gut besucht. Fast 1.000 Tierfreunde durften wir bei bestem Wetter begrüßen. Gut angenommen wurden Hundeshow, Infostände, Kuchen- und Grillbuffet und der kleine Flohmarkt, die kleinen Gäste konnten sich auf der Hüpfburg nach Herzenslust austoben. Die heimlichen Stars waren unsere Tierheim-Katzen, die zahlreiche neugierigen Blicke auf sich zogen - nun hoffen wir, dass die eine oder andere Katze "gut verkauft" hat und demnächst in ein neues Zuhause findet...

Ein herzliches „Danke!“ gilt allen Helfern und Unterstützern, vor allem auch den zahlreichen Spendern für das Kuchenbuffett.

Ferkel | Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.Mit einer Bundesratsinitiative will die bayerische Landesregierung das Ende der betäubungslosen Ferkelkastration um fünf Jahre hinauszögern. Dazu soll das Inkrafttreten des novellierten Tierschutzgesetzes, das ein Verbot der betäubungslosen Kastration ab 2019 vorsieht, bis Ende 2023 ausgesetzt werden. Presseberichten zufolge werden Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und weitere Länder die Initiative unterstützen.

Gemäß städtischer Verordnung ist es untersagt, wildlebende Tiere zu füttern; dies gilt auch für Wildvögel wie Enten. Pressesprecherin Vanessa Nöhr appeliert daher daran, sich mit der Entenfütterung auf Goslars Teichen und Seen zurückzuhalten: "Die Leute müssen verstehen, dass sie den Tieren damit keinen Gefallen tun – besonders wenn sie ihr verdorbenes Brot auf diesem Weg entsorgen. Denn durch die Überfütterung, also Überdüngung, wächst die Algenblüte und es reichert sich Faulschlamm im Teich an. Im Extremfall bilden sich Giftstoffe im Wasser."

In Deutschland unterzogen die Behörden im vergangenen Jahr rund 30.000 Betriebe mit landwirtschaftlichen Nutztieren einer Prüfung auf mögliche Missstände. In 6.127 Betrieben kam es zu Beanstandungen, in 1.220 Fällen wurden sofort Ordnungswidrigkeits- oder gar Strafverfahren eingeleitet – die meisten davon in Niedersachsen (296). Diese Zahlen gehen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen. Allgemein steht die Kritik im Raum, dass die Kontrollquoten zu niedrig und deren Qualtiät nicht ausreíchend seien; beispielsweise würden Betriebe in Bayern nur alle 48 Jahre von Amtsveterinären überprüft.

Freilaufende Katzen müssen kastriert und gechipt seinAm 1. Juni trat in Goslar eine wegweisende Änderung der SOG-Verordnung in Kraft: künftig müssen Freigänger-Katzen kastriert und gekennzeichnet sein. Der Rat der Stadt Goslar hat eine entsprechende Änderung der Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung beschlossen.

Die Initiative Tierwohl hat zum 3. April ein neues Siegel für Geflügelfleisch eingeführt, das zeigen soll, dass das Fleisch auch aus einem teilnehmenden Betrieb stammt. Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, kritisiert das Konzept hinter diesem Siegel..

NABU Kreisgruppe Goslar organisiert RehkitzrettungJedes Jahr verlieren viele Rehkitze, Hasen, Rebhühner und andere Tiere auf grauenvolle Weise ihr Leben bei den Mäharbeiten auf den Wiesen und Feldern, weil sie nicht bemerkt werden. Mit Hilfe der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Goslar wollen die Jägerschaft, die Landwirte und die Naturschutzorganisation NABU ein Projekt zur Rettung der bedrohten Kitze im Landkreis Goslar aufbauen.

Übergabe des Tierhilfewagens an den Gnadenhof Sargstedt, 26. MärzAm 26. März haben wir unser bisheriges Tierheim-Fahrzeug an den Gnadenhof Sargstedt verschenkt. Wie berichtet, hatte unser Verein Ende Februar einen neuen Tierhilfewagen vom Deutschen Tierschutzbund erhalten. Auf dem Gnadenhof ermöglichen Harald und Anita Lyhs alten und kranken Tieren einen umfangreich betreuten Lebensabend; ein für diese Aufgabe geeignetes Fahrzeug fehlte bislang.

Unser Verein hat am 26. März eine Spende über 3.000 € vom Autohaus Bolluck erhalten. "Die Initialzündung für die jetzige Spende waren mein Besuch bei der Bescherung im Tierheim am Heiligen Abend sowie die Planungen des Vereins zum Neubau eines Hundehauses“, erläutert Holger Bolluck, Gesellschafter und Geschäftsführer des Autohauses. "Wenn ich an den derzeitigen Zustand der Unterkünfte für Hunde im Tierheim Goslar denke, muss ich als Hundehalter einfach helfen. Mit meiner Spende kann ich sicher einen kleinen Teil zum Gelingen des Neubaus beitragen. Im Namen unserer Tiere sagen wir ganz herzlich "Danke"!

Übergabe des Tierhilfewagens an Ralf Domroes und Frank DörgeWir dürfen uns über eine besondere Überraschung des Deutschen Tierschutzbundes freuen: am 23. Februar übergab uns der Dachverband in Weilerswist bei Köln einen neuen Tierhilfewagen. Der Opel Combo wird die wichtige Arbeit des Vereins künftig erleichtern - bei Fahrten zum Tierarzt oder Transport von Futter und allem anderen, was tagtäglich benötigt wird.

Erfolgreiche Spendenaktion für Kater WhiteyHerzlichen Dank an alle Tierfreunde, die Geld für die Operationen unseres Katers Whitey gespendet haben! Mittlerweile sind insgesamt rund 1.590 Euro zusammengekommen, die Erstbehandlungs- und Operationskosten für den schwer verletzten Kater sind damit weitestgehend abgedeckt.

Rinder erleiden beim Export in Drittländer extreme Qualen | Copyright: Animals International/Deutscher Tierschutzbund e.V. Der Deutsche Tierschutzbund warnt davor, die Brisanz von Lebendtiertransporten in Drittländer und das damit verbundene Tierleid herunterzuspielen. Die EU-Kommission hatte Anfang der Woche geäußert, den Export lebender Tiere nicht einschränken zu wollen.

Tierversuche | Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.Die Versuchstierzahlen, aufgeschlüsselt nach Bundesländern, zeigen: Baden-Württemberg ist wie schon im Vorjahr trauriger Spitzenreiter im „Verbrauch“ an Tieren zu wissenschaftlichen Zwecken. Niedersachsen liegt mit 286.267 Tieren auf dem fünften Platz.

Spende der Berufsbildenden Schule GoslarWir bedanken uns bei der BBS I Goslar (Berufsbildende Schule) für die Geldspende in Höhe von 150 Euro. Sieben Schüler überbrachten uns den Betrag, der im Dezember durch den Verkauf von Schokoladen-Weihnachtsmännern zusammengekommen ist.

Der Deutsche Tierschutzbund fordert im Zuge der aktuellen Diskussionen über Abgasversuche an Affen und Klonversuche mit Affen in China von der Bundeskanzlerin ein Ausstiegsszenario hin zu einer tierversuchsfreien Forschung. Es bedarf einer Gesamtstrategie, um Tierversuche einzuschränken und wo möglich durch Alternativmethoden zu ersetzen. Vorbild könnten die Niederlande sein: dort ist ein Ende der Tierversuche bis 2025 das nationale Ziel.

Junge Schweine in einer Schwarm-Farm hinter Gittern. © Jo-Anne McArthurDer Deutsche Tierschutzbund fordert eine stärkere Rolle für den Tierschutz in einer neuen Bundesregierung. Anlässlich der Internationalen Grünen Woche mahnt der Verband längst überfällige Verbesserungen im Ordnungsrecht für den Umgang mit Tieren in der Landwirtschaft an.

Bescherung 2017Wir sagen 'Danke!' an alle, die am Heiligen Abend den Weg in unser Tierheim gefunden und unsere Schützlinge so reich beschenkt haben. Säcke- oder körbeweise trugen die Tierfreunde Futterspenden ins Tierheim; Decken, Körbe, Spielsachen oder Kratzbäume waren auch mit dabei. Allein die Geldspenden belaufen sich auf über 2.000 Euro.

Haustiere brauchen an Silvester einen Rückzugsort | Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V. / EhrhardtLautes Feuerwerk, explodierende Knaller, zischende Böller – das alles sorgt an Silvester bei unseren Haustieren für Angst und Panik. Auch schon ab dem Verkaufsstart der Silvesterknaller am 28. Dezember sowie nach der Jahreswende muss man mit plötzlichem lauten Knallen rechnen. Tierhalter sollten versuchen, ihre Tiere während dieser Zeit möglichst vom Lärm der Knaller und Raketen abzuschotten.

Katzenschutzkampagne - Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.Frei lebende Straßenkatzen leiden häufig an Unterernährung, Parasiten und Infektionskrankheiten und führen einen harten Kampf ums Überleben. Wie breit organisierte und finanzierte Kastrationsaktionen das Leid der Tiere mindern können, macht nun erneut Schleswig-Holstein deutlich, das als Bundesland eine Vorreiterrolle einnimmt.

Die Zahl der lebend transportierten Tiere und die Transportdauer sind hoch und steigen stetig. Die EU-Tierschutzplattform will eine kommissionsgeleitete Unterarbeitsgruppe speziell zu Tiertransporten einrichten. Vertreter dieser Gruppe wollen Lösungswege erarbeiten, um eine bestehende EU-Gesetzgebung zu konkretisieren und korrekt umzusetzen.

Die Europäische Kommission hat einen Bericht zur Umsetzung der EU-Richtlinie zu Tierversuchen veröffentlicht. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert den Bericht als mutlose Ist-Beschreibung: es fehlen Änderungsvorschläge zur Richtlinie und konkrete Strategien zum weiteren Schutz der Tiere.

Junge Schweine in einer Schwarm-Farm hinter Gittern. © Jo-Anne McArthurDer Welttierschutztag am 4. Oktober geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere. Den Tag nutzen Tierschützer weltweit, um auf drängende Tierschutz-Probleme hinzuweisen. Der Deutsche Tierschutzbund fordert bessere Bedingungen für Tiere in der Landwirtschaft, etwa in der Schweinehaltung.

Bei der Mitgliederversammlung unseres Tierschutzvereins am 27.09.2017 in der "Sennhütte" wurde der bisherige Vorstand einstimmig zum neuen Vorstand gewählt. Der Vorstand hatte sich komplett zur Wiederwahl gestellt und wurde für die nächsten drei Jahre bestätigt. Es wartet eine Menge Arbeit auf unsere Vorstandsmitglieder. Mit dem Bau des neuen Hundehauses zum Beispiel liegt eine große Aufgabe vor dem Verein. Der Vorstand bedankt sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

Spendenübergabe von der Klasse 7c des Werner-von-Siemens-GymnasiumsWir haben von einer Klasse des Abi-Jahrgangs 2017 der BBS Goslar-Baßgeige/Seesen eine großzügige Spende von 320 Euro erhalten. Auch die Klasse 7c des Werner-von-Siemens-Gymnasiums aus Bad Harzburg hatte für uns gesammelt, drei Mädchen überreichten uns während des Sommerfestes 71 Euro. Tamara Steiner und Oliver Barysch aus Goslar-Hahndorf haben uns einen Gutschein über 200 Euro vom Kiebitz-Markt aus Langelsheim überreicht.

Unter dem Slogan „Sau rauslassen“ legt der Bund nach Initiative Niedersachsens einen Ausstiegsplan aus dem Kastenstand vor. Sauen sollen zukünftig nur noch maximal 8 Tage in einem Kastenstand (einem nahezu körpergroßen Metallkäfig) fixiert werden dürfen. Diese begrüßenswerte Maßnahme bezieht sich aber lediglich auf die Haltung der Sauen während der Verweildauer im Deckzentrum - von den ca. 5 Wochen um Geburtstermin und Säugezeit, die eine Sau im sogenannten Ferkelschutzkorb zubringen muss, ist nicht die Rede. Der Abferkelbereich ist nicht im Tierschutzkonsens enthalten.

Futterspende aus WetzlarDiese Tage konnten sich unsere Tiere über eine Futterspende vom OBI-Baumarkt in Wetzlar freuen. Das hochwertige Tierfutter im Wert von etwa 700 Euro wurde uns von Jorn und Birgit Stark aus Asslar direkt ins Tierheim gebracht - über eine Distanz von rund 270 km!

Katzenschutzkampagne - Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.Anlässlich des Internationalen Tages der Katze am 8. August erinnert der Deutsche Tierschutzbund an das Leid der rund zwei Millionen Katzen, die allein in Deutschland auf der Straße leben. Unterernährt, krank und verletzt, führen die meisten Tiere täglich einen Kampf ums Überleben.

Staatsziel Tierschutz - Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.Vor genau 15 Jahren, zum 1. August 2002, ist das „Staatsziel Tierschutz“ im Grundgesetz in Kraft getreten. Was ein Meilenstein für den Tierschutz sein sollte, hat in der Praxis wenig bewirkt, kritisiert der Deutsche Tierschutzbund - und hofft auf Besserung nach der kommenden Bundestagswahl.

PumaPuma lebt seit 2014 in einer Pflegestelle usneres Tierschutzvereins. Nun belasten sie zusätzlich zu einer Arthrose und einer Asthmaerkrankung auch noch eine Herzerkrankung sowie eine Schilddrüsenüberfunktion. Wir hoffen auf eine Spende oder einen weiteren lieben Katzenpaten, um die deutlich gestiegenen monatlichen Kosten für Tierarzt-Behandlungen und Medikamente decken zu können.

2.500 Euro von Günther MetallAnlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums der Firma Günther Metall GmbH & Co.KG überreichte uns Geschäftsführer Jürgen Günther im Juli 2017 einen Scheck über 2.500 Euro. Anstelle einer Jubiläumsfeier spendete der Firmengründer das Geld für einen guten Zweck. Der Betrag wird auf dem Konto für den Neubau des Hundehauses verbucht.

Malträtieren Tierpfleger im Zoo Hannover junge Elefanten, um sie zu Kunststücken zu bewegen? Zumindest berichtete die ARD-Sendung "Report Mainz" in ihrer Ausgabe vm 4. April darüber. Der Redaktion wurden heimlich gedrehte Aufnahmen der Tierrechtsorganisation PETA vorgelegt, die dokumentieren sollen, wie unterschiedliche Pfleger Jungtiere mit einem so genannten Elefantenhaken schlagen. Der Beitrag ist in der ARD-Mediathek abrufbar. Die Geschäftsführung des Hannoveraner Zoos hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Dennoch: beim Betrachen der Aufnahmen bleiben Misstrauen und ein fader Beigeschmack zurück - und es schmerzt noch ein wenig mehr, weil viele aus unsere Region gerne und häufig den Zoo Hannover besuchen. Generell stellt sich die Frage: warum müssen Elefanten in einem Zoo überhaupt Kunststücke antrainiert werden?

TrixieDie etwa sechs Jahre alte Katzendame Trixie ist bereits zum zweiten Mal aus der Vermittlung zurück gekommen, da sie auf stressige Situationen sehr empfindlich reagiert. Wir wünschen uns für Trixie ein ruhiges Zuhause, ohne Kinder, mit Freigang.

Hufeisen zu Geld gemacht: Spende für unser TierheimEine Aktion, die uns sehr freut: Schülerinnen und Schüler der Adolf-Grimme-Gesamtschule (Goslar-Oker) haben Hufeisen aufgearbeitet und verkauft. Den Erlös in Höhe von 120 Euro haben sie unserem Tierheim gespendet.

Illegaler Welpenhandel - Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.Der Handel mit illegal importierten Welpen ist für kriminelle Organisatoren sehr lukrativ. Leidtragende sind die als „Gebärmaschinen“ missbrauchten Muttertiere und die in Massen „produzierten“ und durch Europa gekarrten Welpen, von denen viele frühzeitig sterben. Ertappt werden die skrupellosen Händler leider nur selten.

Anfang Dezember 2016 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichte Zahlen zeigen, dass der Verbrauch von Tieren zu wissenschaftlichen Zwecken auf hohem Niveau stagniert. Fast drei Millionen Tiere wurden 2015 genutzt – etwa genauso viele wie im Vorjahr. Erstmals wurde auch veröffentlicht, welchen Grad an Schmerzen, Leiden und Schäden die Tiere in den Versuchen ausgesetzt waren.

Zuständigkeit für Fundtiere ab Januar 2017Kommunen sind gesetzlich zur Unterbringung von Fundtieren verpflichtet. Verträge mit dem Tierheim regeln die Verwahrung, Versorgung und Pflege der Tiere sowie die Übernahme der Kosten. Da die bestehenden Verträge jedoch nicht kostendeckend waren, hat der Tierschutzverein diese zur Neuverhandlung gekündigt – mit dem Ergebnis, dass sich einige Kommunen für andere Vertragspartner entschieden haben.

Die Fundtierverträge regeln die Verwahrung, Versorgung, Pflege und Vermittlung von Tieren, die im Zuständigkeitsbereich der jeweils betroffenen Kommunen aufgegriffen werden. Die Aufnahme und Verwahrung der Fundtiere ist jedoch schon lange nicht mehr kostendeckend. Der Tierschutzverein hat diese Verträge mit den Kommunen zum 31. Dezember 2016 fristgerecht gekündigt.

Allein in Deutschland werden schätzungsweise 50 Millionen männliche Küken an ihrem ersten Lebenstag getötet, meist durch Begasung mit Kohlendioxid. Das brutale Häckseln der lebenden Tiere, das umgangssprachliche Kükenschreddern, ist ebenso gängige Methode – jetzt sogar mit juristischem Freibrief.

Entwurf zum Hundehaus-NeubauDas bestehende Hundehaus im Goslarer Tierheim erfüllt schon seit Jahren nicht mehr die Anforderungen an eine für die Tiere angemessene Unterbringung. Ein Neubau ist dringend erforderlich, doch die dafür aufzubringende Gesamtsumme kann der Verein mit eigenen Mitteln nicht stemmen. Die Kommunen, die den Tierschutzverein mit der Aufnahme der Fundtiere beauftragt haben, stehen in der Verantwortung.

Da immer wieder Tiere vor oder auf dem Tierheimgelände ausgesetzt bzw. angebunden werden, sind wir leider gezwungen, das Tierheim-Gelände jetzt per Videokameras zu überwachen. Die Kameras sind 24 Stunden aktiv. Im Falle eines ausgesetzten Tieres wird das Bildmaterial an die Polizei weitergegeben. Diese Maßnahme ist leider notwendig, weil offenbar eine steigende Zahl von Personen glaubt, das Aussetzen vor dem Tierheim sei ein "besserer Kavaliersdelikt" - dem ist nicht so! Nach § 18 des Tierschutzgesetzes kann das Aussetzen eines Haustieres mit Haft oder einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Obendrein beugt die Kameraüberwachung auch dem Vandalismus auf dem Gelände vor.

Spendenübergabe Familie BubenzerZum „Tag der offenen Gartenpforte“ begrüßete Familie Bubenzer aus Vienenburg in diesem Jahr etwa 100 Gäste in ihrem prachtvollen Garten - und hat dabei wieder besonders an die Schützlinge des Goslarer Tierheims gedacht. Dank kleiner Geldspenden für die Kuchen- und Kaffetafel kamen insgesamt stolze 217 Euro zusammen.

Katzenrettung am EFZNAnfang September 2015 wurden fünf Katzenkinder aus Wasserrohren am Goslarer Energieforschungszentrum (EFZN) gerettet - mit Hilfe der Feuerwehr, einem Kamera-Roboter und unerwartet viel Geduld.

Foto mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Tierschutzbund e.V.Man sieht das Zirkus-Plakat, und die Kinderaugen beginnen zu strahlen. Es macht ja auch Freude zu sehen, wie die warmherzigen Dickhäuter Kunststückchen vorführen. Doch wie viel Spaß macht das den Elefanten? Unsere Jugendgruppe bezieht eindeutig Stellung und bittet: meiden Sie Zirkusse mit Wildtieren!

Kann so nicht bleiben: das alte Hundehaus im Tierheim GoslarDer Neubau eines Hundehauses für unser Tierheim ist alternativlos. Der Verein selbst hat dafür bereits 50.000 € aus eigenen Mitteln und rund 15.000 € über zweckgebundene Spenden für den Neubau zurückgelegt. Nur: das reicht nicht! Denn die Anforderungen an ein solches Bauvorhaben sind extrem hoch, und die Unterstützung der Kommunen ist bislang alles andere als ermutigend.

PelleSorgenfellchen Pelle litt unter einem großen Tumor. Für die nötige Opration des Jack Russell Terriers hatten wir um Spenden gebeten - und die kamen zahlreich. Mehr als die Hälfte der Operationskosten konnten dank der gespendeten Gelder abgedeckt werden. Obendrein wurde der Hund vermittelt - eine Geschichte mit doppeltem Happy End.

KampfhundsteuerMit großer Mehrheit hat der Goslarer Rat am 12. Mai für eine neue Hundesteuer-Satzung gestimmt. Trotz massiver Kritik behält diese Satzung eine Liste von bestimmten (Kampf-)Hunderassen, die von vornherein als gefährlich gelten. Das bedeutet: Halter jener gelisteten Hunderassen müssen nun entweder durch einen teuren Wesenstest selbst die Ungefährlichkeit ihre Hunde nachweisen, oder aber den erhöhten Steuersatz stillschweigend akzeptieren.