Junge Schweine in einer Schwarm-Farm hinter Gittern. © Jo-Anne McArthurDer Welttierschutztag am 4. Oktober geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere. Den Tag nutzen Tierschützer weltweit, um auf drängende Tierschutz-Probleme hinzuweisen. Der Deutsche Tierschutzbund fordert bessere Bedingungen für Tiere in der Landwirtschaft, etwa in der Schweinehaltung.

Bei der Mitgliederversammlung unseres Tierschutzvereins am 27.09.2017 in der "Sennhütte" wurde der bisherige Vorstand einstimmig zum neuen Vorstand gewählt. Der Vorstand hatte sich komplett zur Wiederwahl gestellt und wurde für die nächsten drei Jahre bestätigt. Es wartet eine Menge Arbeit auf unsere Vorstandsmitglieder. Mit dem Bau des neuen Hundehauses zum Beispiel liegt eine große Aufgabe vor dem Verein. Der Vorstand bedankt sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

Arko Nr. 9Die neunte Ausgabe unseres Tierschutz-Magazins ARKO ist fertig. Unter anderem klären wir die fünf hartnäckigsten Katzen-Irrtümer auf, geben Tipps zur richtigen Hilfe für aufgefundene Jungvögel, berichten über die ungewöhnliche Wohngemeinschaft mit einem Luchs oder befassen uns mit der Rückkehr des Wolfes. Sie erhalten das Heft an den gewohnten Auslagestellen im Stadtgebiet oder als Download.

Spendenübergabe von der Klasse 7c des Werner-von-Siemens-GymnasiumsWir haben von einer Klasse des Abi-Jahrgangs 2017 der BBS Goslar-Baßgeige/Seesen eine großzügige Spende von 320 Euro erhalten. Auch die Klasse 7c des Werner-von-Siemens-Gymnasiums aus Bad Harzburg hatte für uns gesammelt, drei Mädchen überreichten uns während des Sommerfestes 71 Euro. Tamara Steiner und Oliver Barysch aus Goslar-Hahndorf haben uns einen Gutschein über 200 Euro vom Kiebitz-Markt aus Langelsheim überreicht.

Unter dem Slogan „Sau rauslassen“ legt der Bund nach Initiative Niedersachsens einen Ausstiegsplan aus dem Kastenstand vor. Sauen sollen zukünftig nur noch maximal 8 Tage in einem Kastenstand (einem nahezu körpergroßen Metallkäfig) fixiert werden dürfen. Diese begrüßenswerte Maßnahme bezieht sich aber lediglich auf die Haltung der Sauen während der Verweildauer im Deckzentrum - von den ca. 5 Wochen um Geburtstermin und Säugezeit, die eine Sau im sogenannten Ferkelschutzkorb zubringen muss, ist nicht die Rede. Der Abferkelbereich ist nicht im Tierschutzkonsens enthalten.

Futterspende aus WetzlarDiese Tage konnten sich unsere Tiere über eine Futterspende vom OBI-Baumarkt in Wetzlar freuen. Das hochwertige Tierfutter im Wert von etwa 700 Euro wurde uns von Jorn und Birgit Stark aus Asslar direkt ins Tierheim gebracht - über eine Distanz von rund 270 km!

Katzenschutzkampagne - Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.Anlässlich des Internationalen Tages der Katze am 8. August erinnert der Deutsche Tierschutzbund an das Leid der rund zwei Millionen Katzen, die allein in Deutschland auf der Straße leben. Unterernährt, krank und verletzt, führen die meisten Tiere täglich einen Kampf ums Überleben.

Staatsziel Tierschutz - Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.Vor genau 15 Jahren, zum 1. August 2002, ist das „Staatsziel Tierschutz“ im Grundgesetz in Kraft getreten. Was ein Meilenstein für den Tierschutz sein sollte, hat in der Praxis wenig bewirkt, kritisiert der Deutsche Tierschutzbund - und hofft auf Besserung nach der kommenden Bundestagswahl.

PumaPuma lebt seit 2014 in einer Pflegestelle usneres Tierschutzvereins. Nun belasten sie zusätzlich zu einer Arthrose und einer Asthmaerkrankung auch noch eine Herzerkrankung sowie eine Schilddrüsenüberfunktion. Wir hoffen auf eine Spende oder einen weiteren lieben Katzenpaten, um die deutlich gestiegenen monatlichen Kosten für Tierarzt-Behandlungen und Medikamente decken zu können.

2.500 Euro von Günther MetallAnlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums der Firma Günther Metall GmbH & Co.KG überreichte uns Geschäftsführer Jürgen Günther im Juli 2017 einen Scheck über 2.500 Euro. Anstelle einer Jubiläumsfeier spendete der Firmengründer das Geld für einen guten Zweck. Der Betrag wird auf dem Konto für den Neubau des Hundehauses verbucht.

Malträtieren Tierpfleger im Zoo Hannover junge Elefanten, um sie zu Kunststücken zu bewegen? Zumindest berichtete die ARD-Sendung "Report Mainz" in ihrer Ausgabe vm 4. April darüber. Der Redaktion wurden heimlich gedrehte Aufnahmen der Tierrechtsorganisation PETA vorgelegt, die dokumentieren sollen, wie unterschiedliche Pfleger Jungtiere mit einem so genannten Elefantenhaken schlagen. Der Beitrag ist in der ARD-Mediathek abrufbar. Die Geschäftsführung des Hannoveraner Zoos hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Dennoch: beim Betrachen der Aufnahmen bleiben Misstrauen und ein fader Beigeschmack zurück - und es schmerzt noch ein wenig mehr, weil viele aus unsere Region gerne und häufig den Zoo Hannover besuchen. Generell stellt sich die Frage: warum müssen Elefanten in einem Zoo überhaupt Kunststücke antrainiert werden?

TrixieDie etwa sechs Jahre alte Katzendame Trixie ist bereits zum zweiten Mal aus der Vermittlung zurück gekommen, da sie auf stressige Situationen sehr empfindlich reagiert. Wir wünschen uns für Trixie ein ruhiges Zuhause, ohne Kinder, mit Freigang.

Hufeisen zu Geld gemacht: Spende für unser TierheimEine Aktion, die uns sehr freut: Schülerinnen und Schüler der Adolf-Grimme-Gesamtschule (Goslar-Oker) haben Hufeisen aufgearbeitet und verkauft. Den Erlös in Höhe von 120 Euro haben sie unserem Tierheim gespendet.

Bescherung 205 Wir sagen 'Danke!' an alle, die am Heiligen Abend den Weg in unser Tierheim gefunden und unsere Schützlinge so reich beschenkt haben. Die Bescherung war wie immer ein voller Erfolg, ein geseliger Austauch unter Tierfreunden bei Punsch und Plätzchen. Und wir bedanken uns natürlich auch bei allen anderen Unterstützern, die uns über das gesamte vergangene Jahr mit Sach- und Geldspenden bedacht haben, mit Anzeigen unser ARKO-Heft finanzieren oder ehrenamtlich im Verein tätig sind. Nur mit dieser Hilfe können wir unseren Tierheim-Insassen ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich machen. Weiter so!

Illegaler Welpenhandel - Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.Der Handel mit illegal importierten Welpen ist für kriminelle Organisatoren sehr lukrativ. Leidtragende sind die als „Gebärmaschinen“ missbrauchten Muttertiere und die in Massen „produzierten“ und durch Europa gekarrten Welpen, von denen viele frühzeitig sterben. Ertappt werden die skrupellosen Händler leider nur selten.

Anfang Dezember 2016 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichte Zahlen zeigen, dass der Verbrauch von Tieren zu wissenschaftlichen Zwecken auf hohem Niveau stagniert. Fast drei Millionen Tiere wurden 2015 genutzt – etwa genauso viele wie im Vorjahr. Erstmals wurde auch veröffentlicht, welchen Grad an Schmerzen, Leiden und Schäden die Tiere in den Versuchen ausgesetzt waren.

Zuständigkeit für Fundtiere ab Januar 2017Kommunen sind gesetzlich zur Unterbringung von Fundtieren verpflichtet. Verträge mit dem Tierheim regeln die Verwahrung, Versorgung und Pflege der Tiere sowie die Übernahme der Kosten. Da die bestehenden Verträge jedoch nicht kostendeckend waren, hat der Tierschutzverein diese zur Neuverhandlung gekündigt – mit dem Ergebnis, dass sich einige Kommunen für andere Vertragspartner entschieden haben.

Sommerfest 2016Auch in diesem Jahr fand unser Sommerfest traditionell auf unserem Tierheim-Grundstück an der Clausthaler Straße statt. Trotz weiterer attraktiver Freizeitangebote in und um Goslar wurde unser Fest gut besucht.

Die Fundtierverträge regeln die Verwahrung, Versorgung, Pflege und Vermittlung von Tieren, die im Zuständigkeitsbereich der jeweils betroffenen Kommunen aufgegriffen werden. Die Aufnahme und Verwahrung der Fundtiere ist jedoch schon lange nicht mehr kostendeckend. Der Tierschutzverein hat diese Verträge mit den Kommunen zum 31. Dezember 2016 fristgerecht gekündigt.

Allein in Deutschland werden schätzungsweise 50 Millionen männliche Küken an ihrem ersten Lebenstag getötet, meist durch Begasung mit Kohlendioxid. Das brutale Häckseln der lebenden Tiere, das umgangssprachliche Kükenschreddern, ist ebenso gängige Methode – jetzt sogar mit juristischem Freibrief.

Entwurf zum Hundehaus-NeubauDas bestehende Hundehaus im Goslarer Tierheim erfüllt schon seit Jahren nicht mehr die Anforderungen an eine für die Tiere angemessene Unterbringung. Ein Neubau ist dringend erforderlich, doch die dafür aufzubringende Gesamtsumme kann der Verein mit eigenen Mitteln nicht stemmen. Die Kommunen, die den Tierschutzverein mit der Aufnahme der Fundtiere beauftragt haben, stehen in der Verantwortung.

Da immer wieder Tiere vor oder auf dem Tierheimgelände ausgesetzt bzw. angebunden werden, sind wir leider gezwungen, das Tierheim-Gelände jetzt per Videokameras zu überwachen. Die Kameras sind 24 Stunden aktiv. Im Falle eines ausgesetzten Tieres wird das Bildmaterial an die Polizei weitergegeben. Diese Maßnahme ist leider notwendig, weil offenbar eine steigende Zahl von Personen glaubt, das Aussetzen vor dem Tierheim sei ein "besserer Kavaliersdelikt" - dem ist nicht so! Nach § 18 des Tierschutzgesetzes kann das Aussetzen eines Haustieres mit Haft oder einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Obendrein beugt die Kameraüberwachung auch dem Vandalismus auf dem Gelände vor.

Spendenübergabe Familie BubenzerZum „Tag der offenen Gartenpforte“ begrüßete Familie Bubenzer aus Vienenburg in diesem Jahr etwa 100 Gäste in ihrem prachtvollen Garten - und hat dabei wieder besonders an die Schützlinge des Goslarer Tierheims gedacht. Dank kleiner Geldspenden für die Kuchen- und Kaffetafel kamen insgesamt stolze 217 Euro zusammen.

Katzenrettung am EFZNAnfang September 2015 wurden fünf Katzenkinder aus Wasserrohren am Goslarer Energieforschungszentrum (EFZN) gerettet - mit Hilfe der Feuerwehr, einem Kamera-Roboter und unerwartet viel Geduld.

Foto mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Tierschutzbund e.V.Man sieht das Zirkus-Plakat, und die Kinderaugen beginnen zu strahlen. Es macht ja auch Freude zu sehen, wie die warmherzigen Dickhäuter Kunststückchen vorführen. Doch wie viel Spaß macht das den Elefanten? Unsere Jugendgruppe bezieht eindeutig Stellung und bittet: meiden Sie Zirkusse mit Wildtieren!

Kann so nicht bleiben: das alte Hundehaus im Tierheim GoslarDer Neubau eines Hundehauses für unser Tierheim ist alternativlos. Der Verein selbst hat dafür bereits 50.000 € aus eigenen Mitteln und rund 15.000 € über zweckgebundene Spenden für den Neubau zurückgelegt. Nur: das reicht nicht! Denn die Anforderungen an ein solches Bauvorhaben sind extrem hoch, und die Unterstützung der Kommunen ist bislang alles andere als ermutigend.

PelleSorgenfellchen Pelle litt unter einem großen Tumor. Für die nötige Opration des Jack Russell Terriers hatten wir um Spenden gebeten - und die kamen zahlreich. Mehr als die Hälfte der Operationskosten konnten dank der gespendeten Gelder abgedeckt werden. Obendrein wurde der Hund vermittelt - eine Geschichte mit doppeltem Happy End.

KampfhundsteuerMit großer Mehrheit hat der Goslarer Rat am 12. Mai für eine neue Hundesteuer-Satzung gestimmt. Trotz massiver Kritik behält diese Satzung eine Liste von bestimmten (Kampf-)Hunderassen, die von vornherein als gefährlich gelten. Das bedeutet: Halter jener gelisteten Hunderassen müssen nun entweder durch einen teuren Wesenstest selbst die Ungefährlichkeit ihre Hunde nachweisen, oder aber den erhöhten Steuersatz stillschweigend akzeptieren.

Nach Protesten aus der Bevölkerung, unserem Offenen Brief an den Oberbürgermeister Dr. Junk und einem mit unserer Zusammenarbeit ausgearbeiteten Ratsantrag auf Modifizierung der Hundesteuersatzung bewegt sich nun der Rat der Stadt Goslar. Jedoch ist aus unsere Sicht die vorgesehene Änderung der Satzung dahingehend, dass nur ein Wesenstest eine erhöhe Steuer verhindern kann, grundsätzlich weiterhin für Tier und Mensch unfair und nicht zielführend.

Die Stadt Goslar verlangt höhere Steuern für Kampfhunde - eine Steuer, die gegenüber den Tieren und Tierhaltern eine Farce ist, meinen wir. Sabine Reichardt, 2. Vorsitzende unseres Tierschutzvereins, nimmt zur dieser Steuer in einem offenen, an den Oberbürgermeister gerichteten Brief Stellung.
Update: Dr. Oilver Junk hat umgehend geantwortet; seine Reaktion lesen Sie unterhalb des Beitrages.

Ralf Domroes und Uli steinUli Steins Ausstellung „WOW, WAU!“ mit Hundecartoons und -porträts begeisterte die Besucher des Goslarer Museums. Aus Sicht unseres Vereins war aber vor allem Steins persönliche Tierliebe das wahre Highlight. Denn im Rahmen der Ausstellung sind 2.200 Euro an Spenden für unser Tierheim zusammengekommen - eine Summe, die Uli Stein persönlich auf 2.500 Euro aufgerundet hat.

Tierschutz in UrlaubsländernAuf Speisekarten finden sich exotische „Spezialitäten“, mancherorts werden Tiere zur Belustigung des Publikums vorgeführt, gequält und sogar getötet: im Ausland kommen Urlauber oft mit unterschiedlichsten Tierschutzproblemen in Berührung, nicht selten ohne es überhaupt zu ahnen.

Unser Tierheim ist nachts unbeaufsichtigt, ein Brand würde vermutlich zu spät bemerkt werden, unsere Tiere einen qualvollen Feuertod sterben – ein wahres Horrorszenario! Eine Brandmeldeanlage mit Alarmaufschluss direkt zur Feuerwehr ist zwar sehr kostspielig, wird aber zum Schutz unserer Tiere derzeit im Tierheim verwirklicht. Zur Finanzierung sind wir auf Ihre Spenden angewiesen.

Karla ZellmannDer Tierschutzverein ist stolz, eine der wenigen aktiven Jugendgruppen in Deutschland zu haben, die bisher in so kurzer Zeit ihres Bestehens solch tolle Erfolge erzielen. Seit März 2014 leitet Karla Zellmann, seit langer Zeit ehrenamtliche Helferin im Tierheim, die reaktivierte Gruppe. Neben arten- und tierschutzrelevanten Aktivitäten stehen auch Ausflüge zum Thema Tierhaltung oder regelmäßige Spielzeiten mit unseren Tierheimkatzen auf dem Terminplan der Gruppe.

Dank zahlreicher Spenden und der tatkräftigen Unterstützung ehrenamtlicher Handwerker konnten wir unser Vorhaben realisieren und zwei moderne, schallisolierte Fenster im Katzenhaus einbauen, die für deutlich mehr Licht in den Einzelgehegen sorgen. Zuvor stellten ein Oberlicht und ein hochgelegenes Fenster die einzigen (unzureichenden) Tageslichtquellen dar. Mit diesem Umbau haben unsere Vermittlungskatzen wieder ein Stück Lebensqualität gewonnen. Die Katzen und wir sagen DANKE für Ihre Hilfe!

Unser Tierschutzverein hat sich zum Thema freilaufende Katzen an die Städte Goslar, Langelsheim, Lutter und Seesen gewandt. Mit unserem Schreiben beantragen wir die Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen nach Vorbild der Stadt Paderborn. Den genauen Wortlaut der an die jeweiligen (Ober-)Bürgermeister gerichteten Schreiben sowie dessen Antwort stellen wir auf unserer Website zur Ansicht zur Verfügung.

Der Tierschutzverein Goslar und Umgebung e.V. ist auch bei Facebook vertreten. Auf unserem Profil kann man aktuelle Meldungen rund um den Tier- und Naturschutz verfolgen, unmittelbar Zugänge im Tierheim mitbekommen oder mit Gleichgesinnten in Kontakt treten.